
Hitzetraining ist ein Protokoll. Nicht einfach nur eine weitere Einheit im Kalender.
Als High-Performance-Coach kennst du den Unterschied: Einem Athleten schlichtweg „60 min Z2 – Hitzetraining“ in den Plan zu schreiben, reicht bei Weitem nicht aus. Der physiologische Reiz hängt maßgeblich davon ab, wie die Einheit ausgeführt wird.
Dein Athlet muss genau wissen: Wie wird der Hitzereiz erzeugt? Wie wird die Intensität gesteuert? Was muss während der Einheit überwacht werden (Herzfrequenz, Körpergefühl, thermische Belastung)? Und wann muss die Einheit angepasst oder gar abgebrochen werden?
Genau hier zeigt sich eine der größten Limitierungen herkömmlicher Trainingsplattformen: Sie sind sehr gut darin, Trainings in einen Kalender zu packen. Aber Coaching auf höchstem Niveau erfordert mehr als reine Terminplanung. Das essenzielle Wissen zur Ausführung verschwindet oft in endlosen WhatsApp-Nachrichten, separaten PDFs oder langen E-Mails.
Bei AZUM haben wir das geändert. Wir nennen das den Coaching Layer – das Coaching-Wissen reist direkt mit dem Workout.
Der Coaching Layer: Warum das „Wie“ entscheidend ist
Ein strukturiertes Standard-Workout sagt dem Athleten das Was:
- 60 Minuten
- Zone 2
- Leistungsziel
Aber als Coach musst du auch das Wie vermitteln:
- Hitze-Expositions-Protokoll
- Setup und Umgebung
- Kühlungsstrategie
- Flüssigkeits- und Energiezufuhr
Dieses Wissen gehört nicht in ein separates Dokument. Es gehört direkt in die Trainingseinheit.
Einmal erstellen, individuell für alle Athleten nutzen
In AZUM musst du solche komplexen Einheiten mit spezifischen Anweisungen nicht jedes Mal von Grund auf neu erstellen. Du baust dir einmalig ein Template, speicherst es ab und kannst es jederzeit wiederverwenden – und zwar athletenübergreifend!
Der große Vorteil: Du musst dir keine Gedanken über die individuellen Zonen machen. Sobald du das Template einem Athleten zuweist, passen sich die Leistungsdaten (wie Watt, Pace oder Herzfrequenz) völlig automatisch an das spezifische metabolische Profil des jeweiligen Athleten an.
Praxisbeispiel: Ein Hitzetrainings-Protokoll in AZUM anlegen
Schauen wir uns an, wie einfach sich ein Hitzetraining in AZUM als Template abbilden lässt. Anstatt nur Textblöcke zu tippen, erstellst du spezifische Übungen, die den unterschiedlichen Phasen des Hitzetrainings entsprechen.
Ein perfektes Setup in AZUM sieht beispielsweise so aus:
- Die Checkliste: Die erste „Übung“ der Einheit ist eine Checkliste, die alle grundsätzlichen Infos zum Hitzetraining bündelt (Sicherheitsvorkehrungen, benötigtes Setup, Hydrierungsstrategie).
- Die Aufheizphase: Eine detaillierte Beschreibung, wie der Athlet die Kerntemperatur sicher nach oben bringt.
- Die isotherme Phase: Die eigentliche Arbeitsphase, in der die Temperatur gehalten wird.
- Der Cool-Down: Klare Anweisungen zur aktiven und passiven Abkühlung.

Der Clou: Zu jeder dieser Phasen und Übungen kannst du ganz einfach detaillierte Beschreibungen sowie Videos oder Bilder hinzufügen. Wenn du das nächste Mal bei der Trainingsplanung für einen Athleten ein Hitzetraining ansetzt, ziehst du das Template per Drag & Drop in den Kalender. Ruckzuck ist das spezifische Training mit allen nötigen Informationen erstellt.
Detailtiefe ist keine Komplexität – sie ist Teil der Verschreibung
Durch dieses Vorgehen sparst du dir als Coach extrem viel Zeit. Das ständige, wiederholte Erklären der Durchführung entfällt, da bereits alle wichtigen Infos gebündelt und visuell unterstützt direkt am Workout hängen.
AZUM wurde nicht entwickelt, um einfach nur Workouts in einen Kalender zu schieben. Es wurde gebaut, um dein Coaching-Wissen ohne Reibungsverluste in die Ausführung des Athleten zu übersetzen. Deine Athleten sollten nicht interpretieren müssen, was du gemeint hast – sie öffnen ihr Training und wissen exakt, wie du es ausgeführt haben willst.
Erlebe, wie High-Performance-Trainingsplanung in AZUM aussieht.
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